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Der Traum von Emese mit dem Turul

with 3 comments

Emese

Format: 50 x 70 cm

Technik: Aquarelle auf Papier

Jahr: 2004

Der Text auf dem Bild (Der Traum von Emese) ist in der ungarischen Runenschrift geschrieben. Diese Schriftform ist wahrscheinlich mit der Sumerischen Sprache gleichaltrig, und man liest sie von rechts nach links. Hier erfahren Sie mehr darüber: Ungarische

Runen

Der Turul ist ein Fabelwesen aus dem ungarischen heidnischen Mythenkreis. Der Vogel hat Ähnlichkeiten mit einem Adler und mit einem Falken (Falco rusticolus altaicus oder Falco cherrug). Das Wort Turul kommt aus dem Türkischen.

Laut einer Sage soll ein Turul im Jahr 819 Emese im Schlaf geschwängert und ihr im Traum prophezeit haben, dass sie einen Sohn zur Welt bringen würde, der der Urahn vieler Könige sein würde. Dieser Sohn bekam den Namen Álmos, nach dem Wort álom, das Traum bedeutet. Im Sagenkreis um die Landnahme der Ungarn spielte ebenfalls ein Turul eine große Rolle: er soll die Ungarn nach Pannonien geführt haben. Diese Legenden werden in den ungarischen Chroniken, wie z.B. in der von Anonymus oder in der Budaer Bildchronik beschrieben. Der Turulvogel war auch in der Kultur anderer Völker präsent: er verziert nicht nur Gegenstände der Magyaren, sondern auch die der Hunnen und Awaren. Der Turul hat bis heute eine symbolische Bedeutung für die Ungarn: er weist auf die Ursprünge, auf den „Urvater“ der Ungarn hin. Er hält oft ein Schwert im Schnabel. Quelle:

Wikipedia

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Written by pieronymus

August 6, 2007 um 8:45 pm

3 Antworten

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  1. […] Emese hatte schon einmal einen Traum, und zwar siehe hier: —->>> […]

  2. Hallo,
    Ihre mythologischen Bilder sind von einem unbeschreiblichen Zauber, sie machen neugierig auf die Hintergründe und ich freue mich, gleich auch lesend in die ungarische Mythologie einzutauchen. Sehr ausdrucksstark! Viele Grüße
    Angelika Plagemann

    Angelika Plagemann

    Januar 17, 2008 at 4:13 pm

  3. Die Komposition in ihrer Innigkeit,gibt dem Traum eine Form!
    Diese Form ist ein Zirkulum und trifft die Legende im Zentum.Dollschneider

    Norbert Weber

    September 26, 2008 at 8:12 pm


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